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Grammatikfragen zum Gälischen - hier bist du richtig
Micheal
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Beitragvon Micheal » Mo Sep 08, 2003 10:06 pm

Diese Abteilung beantwortet Grammatikfragen zum Gälischen. Bitte Ausschweifende Kommentare in andere Bereiche auslagern, damit hier schnelle und präzise Antworten den Verzweifelten weiterhelfen können. Mòran Taing
dùrachdan
Mìcheal
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Beitragvon Gast » Mi Okt 22, 2003 11:14 am

Ich bin noch ganz am Anfang mit dem Gälischen, zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Alphabet. Und da fangen meine Probleme schon an. :D
Was ich nicht verstehe, ist folgende Regel:Leathan ri leathan agus caol ri caol = Breit zu breit und eng zu eng. Als Beispiele werden angegeben:tog + idh > togaidh; suil + an > suilean ; fàg + idh > fàgaidh; cuir + idh bleibt cuiridh . Wo wird da jetzt eng zu eng und breit zu breit zugeordnet?

Micheal
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Beitragvon Micheal » Mi Okt 22, 2003 12:47 pm

Hallo anomymer User,
a,o,u sind dunkle oder breite Vokale
e und i dagegen helle oder schmale Vokale.
Wenn die erste Silbe eines gälischen Wortes mit einem dunklen Vokal endet, dann muß die zweite Silbe mit einen dunklen beginnen.
Beispiel:
smaoineachadh, auseinandergenommen: smaoi-nea-chadh auf das i der ersten silbe folgt das e der zweiten, die zweite endet aber dunkel mit a also beginnt die dritte mit einem dunklen Vokal.
Deine Beispiele betreffen die Futurbildung. Da Verbstämme entweder hell oder dunkel enden, die Futurendung -bidh aber hell beginnt muß man bei den dunkel endenden einen zusätzlichen dunklen Vokal einfügen, damit die Rechtschreibung stimmt
tog - endet dunkel also wird die Futurendung -idh zu -aidh, damits stimmt
sùil - Auge, endet hell, die Pluralendung ist aber -an, also muß die hell gemacht werden, damit die Rechtschreibung stimmt= -ean.
Es gibt nur wenige ausnahmen zu dieser Regel, einfach mal viele mehrsilbige Wörter anschauen, dann wird es klar wie´s funktioniert. Mein Name "Michael" muß im Gälischen deshalb übrigens "Mìcheal" geschrieben werden, da dem i kein a folgen darf.
Ich hoffe, diese Erklärung hilft weiter.
le dùrachd
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Gast

Beitragvon Gast » Mi Okt 22, 2003 9:46 pm

Jetzt versteh' ich es, ganz einfach eigentlich. Mòran Taing!
Ich habe gleich noch eine Frage, will dafür aber nicht direkt einen neuen Thread eröffnen. Damit ich mich anmelden kann, würde ich gerne wissen ob man den Namen Domenik ins Gälische übersetzten kann. Danke schon mal im Vorraus.

Gast

Beitragvon Gast » So Mai 30, 2004 11:29 pm

Hi!

Ich hätte mal eine Frage zu dem Wörtchen 'san'. In einem meiner Bücher steht, dass es als Abkürzung für 'anns an' benutzt wird, also dass man anstelle von anns an oifis auch 'san oifis sagt.

Bedeutet dann in dem Lied Chì mi'n tir die Zeile 'Chì mi'n tir san robh mi nam bhalach' übersetzt 'ich werde das Land sehen in dem ich ein Junge war'?? Oder heisst dass 'san' hier was anderes.? Mir fällt jetzt leider nur das Beispiel aus dem Lied ein, aber ich habe das Wörtchen schon häufiger in Texten gelesen und war mir nie sicher was genau es heisst........

Wär schön wenn mir jemand helfen könnte!

Danke!

Silke

Gast

Beitragvon Gast » Mo Mai 31, 2004 10:13 am

genau das heißt es : Chì mi an tìr anns an robh mi..usw

Das sind sogenannte indirekte Relativsätze.
dùrachd
Mìcheal


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