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snapemanor
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Beitragvon snapemanor » So Mai 13, 2007 10:59 pm

Hallo & feasgar math!

'S mise Katrin agus tha mi coig air fhichead bliadhna a dh'aois. :)

Das durch Film, Fernsehen und Musik geweckte Interesse an Schottland ließ mich nach einiger Zeit auch auf die landeseigene Sprache stoßen. Auslöser dafür war das wunderschöne Lied "Ailein Duinn" aus "Rob Roy", das mich bis heute nicht losgelassen hat.

Ein weiteres - für mich - musikalisches Highland stellt die schottische Band Runrig da, die ich unheimlich gerne höre.

Um die Jahreswende herum habe ich damit begonnen, mich etwas intensiver mit dem schottischen Gälisch zu beschäftigen und mir ein Lernbuch mit Hör-CDs von Teach yourself angeschafft. Das Textverständnis macht mir dank meiner Kombinationsgabe glücklicherweise wenig Probleme, nur muss ich beim Bilden eigenständiger Sätze immer wieder zum Wörterbuch greifen. Da besteht also noch sehr viel Bedarf. :)

Momentan schnuppere ich - rein grammatikalisch gesehen - in die einfache Vergangenheit wie Zukunft hinein und werde euch gewiss irgendwann mit Grammatk-Fragen auf den Geist gehen. ;)

Slàn leat,
snapemanor

Isbeal
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Beitragvon Isbeal » Mo Mai 14, 2007 12:05 am

Fàilte ort an-seo, Snapemanor (auch ein Harry Potter Fan oder nur Alan Rickman? ;) )

Für Grammatikfragen ist TAIC unheimlich hilfreich:

http://www.taic.btinternet.co.uk/

snapemanor
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Beitragvon snapemanor » Mo Mai 14, 2007 1:52 am

Tapedh leat airson ceangal, Isbeal. Ceud taing airson do chuideachaidh. :)
Und natürlich auch für den lieben Willkommensgruß! *freu*

Und so sehr ich Rickmans schauspielerischen Qualitäten schätze, ich neige eher zu der eigentlichen (deutlich jüngeren) Buchvorlage *schmunzel und hoff, dafür nicht prompt eins von eventuell anwesenden Rickman-Fans auf den Deckel zu kriegen* :D

BTW.: Sollte der erste Band der Harry Potter-Reihe nicht bereits im November 2006 auf Gälisch erscheinen? Bei Amazon ist er immer noch nicht erhältlich. In einem Anflug von Größenwahnsinn überlegte ich, eventuell damit auch etwas Gälisch lernen zu können, da ich die englische wie deutsche Version sehr gut kenne (und somit auch ein wenig Grundverständnis für den Text vorhanden wäre, was ja nicht verkehrt ist). :)

mona nicleoid
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Beitragvon mona nicleoid » Mo Mai 14, 2007 1:52 pm

Fàilte chrìdheil ort an-seo, a Chatrìona (das wäre die gälische Version deines Namens ;)).
Du kannst hier gern alles fragen, was du wissen willst, wir helfen gern. Und versuch gleich, so viel wie möglich auf Gälisch zu schreiben, auch wenn es nur einfache kleine Sätze sind. So kommst du auf jeden Fall voran.

Càit a bheil thu a' fuireach?

Dass Harry Potter tatsächlich auf Gälisch erscheint, daran glauben die wenigsten... man hätte auch sicher etwas davon gehört, wer es übersetzt und so. Es scheint wohl von Seiten des Verlags einfach nicht genug Interesse daran zu bestehen, leider. Man sollte ja meinen, wer solche riesigen Gewinne einfährt, könnte vielleicht einen Teil des Budgets auch für Ausgaben in Minderheitensprachen verwenden. Immerhin gibt's Harry Potter schon in ziemlich vielen Sprachen, sogar auf Latein und Altgriechisch.
Mona
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snapemanor
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Beitragvon snapemanor » Mo Mai 14, 2007 3:44 pm

Tapadh leat, a Mhona.
Ceart ma tha, feuchaidh mi sgrìobh 'sa Ghàidhlig. :)

Tha mi a'fuireach ann an Langenselbold, faisg de Hanau.
Tha cù agam agus 's toil leam a bhith a'leughadh agus a bhith ag èisdeachd ri ceòl.
Tha mi ag obair anns an àrdsgoil.
Tha mi den bheachd gu bheil Alba brèagha agus bu toil leam a dhol an sin.

In diesen wenigen Sätzchen stecken bestimmt zehn Fehler. Aber bitte sagt sie mir, bevor ich sie so oft wiederhole, dass ich sie verinnerliche und gar nicht mehr ablegen kann (das wäre höchst unvorteilhaft). ^.^

Da stellt sich im übrigen auch die Frage, wie es mit deutschen Städtenamen im Gälischen aussieht. Frankfurt (oder eventuell noch Hanau, Rudi sei Dank) wird man kennen, aber "Langenselbold" wird wohl oder übel "Langenselbold" bleiben, so "un-gälisch" es auch klingt, oder?

Oh, agus... ciamar a chanas mi "irgendwann" 'sa Ghàidhlig? Das Wort fehlt in meinem Schottland-Sätzchen und in "The New English-Gaelic Dictionary" kann ich es nicht finden (nur "irgendwo" und "irgendwas" ist dort vermerkt). *lächel*

Zu Harry Potter auf Gälisch: Schade... Nachdem Amazon auch noch ein Erscheinungsdatum vermerkt hatte, dachte ich schon, dass es sehr sicher sei, dass der erste Band im schottischen Gälisch erscheint. :(
In walisischer Sprache sollte das Buch ja auch herauskommen. Aber da noch weniger Walisisch als schottisches Gälisch gesprochen wird, wird es da wohl auch mau aussehen.

mona nicleoid
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Beitragvon mona nicleoid » Mo Mai 14, 2007 4:47 pm

Okay, ein paar Korrekturen:

Feuchaidh mi ri sgrìobhadh 'sa Ghàidhlig.

... faisg air Hanau.

Der Satz mit dem "is toil leam" geht etwas kürzer:
Is toil leam leughadh agus èisdeachd ri ceòl.

"Ich möchte irgendwann dort hin" = Bu toil leam dol an-sin uaireigin.

Walisisch wird, nach allem was ich weiß, um einiges mehr gesprochen als Gälisch, deshalb würde es mich nicht wundern, wenn eher ein walisischer als ein gälischer Harry Potter herauskommt.
:)
Mona
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Sleite
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Beitragvon Sleite » Mo Mai 14, 2007 5:02 pm

snapemanor, nach tu tha a'dèanamh math! Cùm ort!
Slèite
Cha dèan brògan tioram iasgach.

snapemanor
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Beitragvon snapemanor » Mo Mai 14, 2007 5:43 pm

@Slèite: Tapadh leat, ach tha mi ga h-ionnsachachadh fhathast. :)
Ich habe gerade auf deiner Page gestöbert - wir scheinen einen recht ähnlichen Musikgeschmack zu haben. ^.^

@Mona:
Zuerst einmal vielen Dank für die Korrekturen! Bei dem "de" vor Hanau war ich wirklich sehr unsicher. Wann was benutzt wird, muss ich für mich noch aussortieren. :)
Hm, ich sollte mir ein weiteres Notizbuch anschaffen - für neue Vokabeln und Redewendungen aus diesem Forum hier... *schmunzel*

Mal eine Frage, die ich leider unmöglich auf Gälisch stellen kann - denn sie ist sehr umfangreich und mein bisschen Gälisch schlichtweg zu dürftig, um so etwas Kompliziertes zu formulieren:
Gibt es eine Lernmethode, die ihr "Neulingen" besonders ans Herz legen könnt?
Natürlich lernt man jede Sprache - egal welche - am besten in dem Land, in dem sie gesprochen wird, das steht außer Frage. Nur hat man nicht immer (oder sofort) die Gelegenheit, in das betreffende Land (in diesem Falle natürlich das schöne Alba) zu reisen und auch lange genug dort zu bleiben, um wirklich etwas zu lernen. Ich bin leider (noch) nicht so mobil, wie ich gerne wäre. :(

mona nicleoid
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Beitragvon mona nicleoid » Mo Mai 14, 2007 9:42 pm

Es gibt keine Lernmethode, die pauschal für jeden funktioniert. Es hängt alles ganz stark davon ab, was du für ein Lerntyp bist, auch wie du dich selbst am besten motivieren kannst.

Ich bin ein ziemlicher Sprachenfreak und lerne mehrere etwas "exotische" Sprachen nahezu im Alleingang. Meiner Erfahrung nach ist es ganz wichtig, eine Menge verschiedenen Input zu haben, also ich kaufe mir für jede Sprache mehrere Lehrbücher inkl. Audiomaterial, suche mir Kontakte zu Muttersprachlern im Internet (Foren, Chat, Skype, Messenger...), höre Online-Radio und gucke, falls möglich, Online-TV, höre mir Kinderhörspiele an, usw.
Die Masse macht's, und man sollte nicht zu schnell vorangehen, das passiert nämlich beim Alleinlernen sehr leicht, sondern lieber alles ständig gründlich wiederholen und üben.
Wichtig ist meiner Meinung nach vor allem, dass man sich regelmäßig mit der Sprache beschäftigt, also lieber jeden Tag ein paar Minuten (und sei es nur berieseln lassen vom MP3-Player), anstatt alle zwei Wochen mal ein paar Stunden am Stück.

Das wären so meine Tips, aber andere Leute mögen das wieder ganz anders sehen :)
Mona
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Isbeal
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Beitragvon Isbeal » Mi Mai 16, 2007 11:01 pm

Bin auch so ein 'Streubombentyp' - schnappe hier und da was auf, höre Lieder, lese und beantworte Forum-Beiträge, mache Kurse, lese TAIC, spreche über Skype, mache überall die ersten paar Kapitel, schreib' mir viel auf, ohne es unbedingt weiter zu bearbeiten..... scheint zu funktionieren! ;)

Wiederholung, ob systematisch oder dem Zufall überlassen, oder beides, ist das Ausschlaggebende.

'S e an fhirinn a th' ann an sin! :)

Catriona
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Beitragvon Catriona » Do Mai 17, 2007 10:39 pm

Halò agus fàilte bhuam-sa cuideachd a Chaitrìona,

auch ich bin ein Vertreter des "Streubombenprinzips".
Allerdings finde ich Kurse, wie sie bei schottsich-gaelisch.de
angeboten, werde sehr sinnvoll für einen Einstieg (und für später natürlich auch :) )
Ich habe zunächst mit dem Kauderwelsch-Büchlein angefangen,
dann mit dem Anfängerprogramm der BBC Radio nan Gàidheal "Beag te Bheag" und später "An Litir Bheag" und "An Litir do Luch-Ionnsachaidh".
Ebenso nötig sind aber auch Grammatik-Bücher, mit denen man selbständig Kapitelchen für Kapitelchen durcharbeitet.
Ganz wichtig aber ist das Sprechen mit anderen Gälisch-Interessenten (ob Lerner oder Könner oder Muttersprachler).

Dùrachdan

Caitrìona

UnaMac
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Beitragvon UnaMac » Sa Mai 19, 2007 2:39 pm

Hi a Chatriona

Failte ort bhuamsa cuideachd!

Ortsnamen, die es nicht urspruenglich in Gaelisch gab, kann man nicht nach Gaelisch uebersetzen, das wuerde nur furchtbar gekuenstelt klingen, und es wuesste eh keiner, was damit gemeint ist. Bei 'Reidio nan Gaidheal' werden viele Namen und Ortsnamen in's Gaelische uebersetzt, was dann zur Folge hat, dass sich die meisten Muttersprachler am Kopf kratzen und nicht wissen, worueber die da gerade reden.

Es gab vor einiger Zeit eine Art Umfrage, durch die der Verlag herausfinden wollte, wie gross das Interesse an einer gaelischen Version von Harry Potter ist. Offensichtlich war es nicht gross genug. Es gibt eine irische Version, und ich koennte mir, wie Mona, auch gut vorstellen, dass es bald eine walisische Version gibt.

Letztes Jahr waren wir mit Coisir Gaidhlig an t-Sratha in Irland, in Kilkenny auf dem Pan-Celtic Festival. Es war klasse. Was mich besonders beeindruckt hat, war ein Studenten-Chor aus Wales. Die jungen Leute haben sich nur in Walisisch unterhalten und haben ein grosses Interesse an ihrer Musik und Kultur ruebergebracht. Ich wuenschte, dass wuerden wir auch hier sehen...

Una
Bhith beò beathail ged nach bitheadh tu beò ach leth-uair.

snapemanor
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Beitragvon snapemanor » Sa Mai 19, 2007 8:47 pm

Zuerst einmal vielen Dank für eure ausführlichen Antworten. :)
Tapadh leibh - tha sin gasda!
(Da ich mehreren danke, sollte das „leibh“ angebracht sein :))

Zu den Lernmethoden:
An der integrierten Gesamtschule, an der ich arbeite, unterrichtet auch eine Kolumbianerin. war liegt mir Spanisch als Sprache persönlich nicht, aber sie ist eine unheimlich nette und umgängliche Frau und ich finde ihre Lernmethoden sehr interessant. In einem längeren, fast freundschaftlichen Gespräch erzählte sie mir genaueres darüber.
Sie verfolgt ein Lernkonzept, das von den traditionell an Schulen gelehrten Systemen stark abweicht (z. B. die typische „Vokabelpaukerei“). Für sie steht das Hör- und Textverständnis im Vordergrund.
Fremde (in ihrem Fall spanische) Texte spielt sie ihren Schülern zum ersten Anhören mehrmals vor, bevor sie auch die dazugehörigen Textblätter verteilt, damit die Schüler das Gesprochene mitlesen können. Und anstatt Vokabellisten zu verteilen, wird der vorgelesene Text auf CD ausgegeben, damit sich die Schüler diesen Text auch Zuhause immer wieder anhören können. Ihre Hausaufgaben sehen dann in etwa so aus: „Höre dir diesen Text eine halbe Stunde aufmerksam an – lasse ihn später über den Tag verteilt einfach nebenher laufen, ohne dich wirklich darauf zu konzentrieren.“
Sie möchte so erreichen, dass sich die Schüler eine bessere Aussprache von Anfang an einprägen. – Auch nur nebenher angehörte Fremdsprachen werden laut ihrer Lernmethode im Unterbewusstsein gespeichert, so dass das Erfassen und verbale Wiedergeben von Worten in der betreffenden Fremdsprache leichter fallen soll.
Ich versuche, so mit Gälisch vorzugehen – ich höre mir die Texte mehrmals an. Einige auf Repeat über Stunden, während ich nebenher z. B. putze oder bügle. Und wenn mein PC läuft, läuft in der Regel auch Reidio nan Gaidheal. Auch wenn ich aktuell kaum etwas verstehe, glaube ich, dass das doch recht sinnvoll ist. Zudem wird oft wirklich angenehme Musik gespielt (und nicht dieser typische Charts-Einheitsbrei, *gähn*).

Da tut sich eine neue Frage auf: Empfehlung bzgl. Lernmaterialien (Bücher in diesem Sinne).
Das Kauderwelsch-Büchlein mit Aussprache-CD habe ich auch. Ich kreuze den dort übersichtlich gegliederten Grammatikteil gerne mit dem aus dem „Teach yourself“-Buch, das ich zur Übung (langsam) durcharbeite.
Bei Amazon habe ich noch ein Buch mit dem Titel „Colloquial Scottish Gaelic“ entdeckt. Hat oder kennt das jemand und kann es mir ans Herz legen (oder alternativ abraten)?


@Una Mac:
Och, mo chreach! Dann wird „Harry Potter“ auf Gälisch wohl Wunschdenken (und auf Amazon vorbestellbar, *lol*) bleiben. :(

Viele Berichte in Reisemagazinen oder auch textpassagen in Reiseführern über Schottland wird ausgesagt, dass „hauptsächlich an der Westküste und auf den Hebriden“ heute noch Gälisch gesprochen wird. Das klingt so, als sei die Sprache in diesen Gebieten doch noch sehr lebendig. Wenn ich deinen Beitrag lese, komme ich ins Zweifeln. Wie genau ist denn die Lage z. B. auf der Isle of Skye, wenn ich fragen darf?
Ciamar a tha an cùis anns an Eilean Sgitheanach?
(Ich habe verzweifelt ein passendes Wort für “Situation” gesucht. In meinem Wörterbuch waren noch „àite“ und „suidheachadh“ vermerkt, aber beim überprüfenden Nachschlagen in Faclair Gaidhlig/Dwelly’s schienen diese Worte eher unpassend…?)

mona nicleoid
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Beitragvon mona nicleoid » Sa Mai 19, 2007 9:21 pm

Gerade das Hörmaterial finde ich bei "Colloquial Scottish Gaelic" fast noch besser als bei "Teach yourself". Allerdings ist meiner Meinung nach da immer viel zu viel Englisch dabei. Falls du die technischen Möglichkeiten hast, zieh dir die Sachen auf den Computer und schneide die englischen Passagen raus - dann kannst du dich von den gälischen Dialogen berieseln lassen :)

Auf Skye ist die Situation sehr durchwachsen - es gibt überall noch gälischsprechende Menschen und z.B. auch das gälische College, Sabhal Mòr Ostaig, sowie musikalische und kulturelle Veranstaltungen... aber oft musst du die Sprache wirklich mit der Lupe suchen oder die entsprechenden Leute kennen.
Mona
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Beitragvon snapemanor » Sa Mai 19, 2007 11:06 pm

O, tha comas agam. - Die Möglichkeit habe ich. :)
Bei "Teach yourself" nervt mich das Englische schon und ich habe die betreffenden Passagen bereits am PC herauschneiden wollen, um nur die "Còmhradh"-Passagen zum Anhören zu haben (nothing against English - I love the language with all my heart but want to concentrate on Gaelic now, lol).
Dann sollte ich mir "Colloquial Scottish Gaelic" wirklich mal anschaffen. Ich hoffe, ich bekomme es inklusive Hör-CDs und nicht nur als Buch. *Amazon misstrauisch beäug*

Existieren eventuell Märchen-CDs (oder ähnliches) in gälischer Sprache in Schottland? So etwas wäre eventuell auch nicht schlecht... Wnen ich bedenke, dass ich Englisch mit Hilfe von Cartoons und TV-Serien gelernt habe (denn in der Schule sprach mich der Unterricht nicht wirklich an...).

Verbessert sich die Lage nicht jetzt in Zeiten globaler Kommunikation auch für das Schottisch-Gälische (durch die Möglichkeit solcher Foren, privater Homepages, etc.)? Es ist sehr schade, wie viele Sprachen unter der "Mainstream-Übermacht" zugrunde gehen. Wenn ich mir Runrig anhöre, habe ich immer das Gefühl, dass doch etwas dafür getan wird, dass die Sprache erhalten und lebendig bleibt.


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