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Grammatikfragen zum Gälischen - hier bist du richtig
Micheal
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Beitragvon Micheal » Di Feb 27, 2007 7:44 pm


Einen hamwa noch: Possessivpronomina

Formen wie a h-athair, ur n-athair kann man auch als a h'athair, ur n'athair begegnen, wird aber heute mit Bindestrich geschrieben. Macht ja auch Sinn, weil es keine Weglassung ist. Ein Apostrophe zeigt ja in der Regel an, daß man etwas wegläßt. Es würde jetzt natürlich Sinn machen, dh'fhalbh auch mit Bindestrich zu schreiben, weil es keine Weglassung ist. Macht man aber nicht, vielleicht aus ästhetischen Gründen?

/höhere grammatische Sphären :P



Oh,oh,oh....wo hast du denn das her????

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Beitragvon NoClockThing » Mi Feb 28, 2007 11:05 am

Mein eigener Gedankengang...
'S e saoghal a th' anns gach cànan

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Beitragvon Micheal » Mi Feb 28, 2007 12:02 pm

zu an do dh' fhalbh nur ganz kurz, weil ich viel zu tun habe:

Es ist eine Weglassung, nämlich von o in der reduplizierten form der Präposition do/ a.

a' dol a dh' Inbhir Nis
a' dol do dh' Inbhir Nis


ann, do und de können redupliziert werden.
Ein weites Feld, zu dem man ein buch schreiben könnte.

Im Zweifelsfalle sollte man grundsätzlich eine Leerstelle lassen, wo ein Apo. auftaucht.


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Beitragvon Catriona » Mi Feb 28, 2007 11:04 pm

Ehrlich gesagt habe ich die ganze Diskussion nicht verstanden!!!
International gilt: nach jedem Sonderzeichen wird eine Leerstelle gesetzt!

Dùrachdan

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Beitragvon Micheal » Mi Feb 28, 2007 11:11 pm

Tapadh leat dha-rìreabh a Chaitrìona. Is e sin am freagairt as fhèarr anns an deasbad a tha seo.

Vielen vielen Dank C. Das war die beste Antwort zu dem Thema.

Mìcheal :)
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Beitragvon Catriona » Mi Feb 28, 2007 11:16 pm

'S e do bheatha! :)

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Beitragvon mona nicleoid » Do Mär 01, 2007 9:53 am

Hatte ich doch weiter oben eh schon gesagt, auf mich hört ja mal wieder keiner :P
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Beitragvon NoClockThing » Do Mär 01, 2007 10:02 am

Tapadh leat, a Mhìcheil!

Mein Hirn funktioniert halt etwas anders, und ich versuche auch nur, da irgendwie eine Systematik für mich reinzubekommen und es zu verstehen, wie es funktioniert ;)

Da bin ich wohl Teach Yourself Gaelic, TAIC und Akerbeltz auf den Leim gegangen, weil sie "Tha mi a' dol a dh'Inbhir Nis" genau so schreiben, ohne Leerzeichen. Auf der Rechtschreibeseite, die ich beim SMO gefunden hatte, wird das garnicht erwähnt, also keinerlei Information diesbezüglich.

Aber "Dh'fhalbh mi" schreibt man doch nach wie vor ohne Leerzeichen, oder? Ebenso "do'n bhaile", wenn man die Schreibweise mit Apostrophe nimmt. Ist zumindest auf der SMO-Seite so. :?
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Beitragvon NoClockThing » Do Mär 01, 2007 10:29 am

So, jetzt habe ich auch noch mal ins Kauderwelsch geguckt, da steht auch "An do dh'ith e aran" ohne Leerzeichen. Für das relative Futur ann "an t-uisge a dh'òlas tu". Ich kann mir kaum vorstellen, daß Mìcheal das falsch macht. Also wäre Monas Regel zwar sehr schön, scheint aber nicht so zu sein :(

Oder hat sich seit Veröffentlichung des Buches die Rechtschreibung geändert? :?
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Beitragvon Micheal » Fr Mär 02, 2007 12:14 am

womit also mal wieder Druckfehler im KW sind. Das ist mir nicht aufgefallen beim Korrekturlesen und der Lektorin nicht und Mìcheal Bauer auch nicht. Sin an saoghal...
Ich hoffe, daß läßt sich in der nächsten Auflage noch ändern (wäre übrigens die dritte:-))

Trotzdem immer Leerzeichen...
:) Mìcheal
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Beitragvon mona nicleoid » Fr Mär 02, 2007 10:15 am

Ist ja auch verständlich, denn wenn man nur so drüberliest, vermag man hinterher kaum zu sagen, ob da ein Leerzeichen war oder nicht. Wenn man mit der Hand schreibt, ist es auch nicht so deutlich.
Es gibt viele Leute, die am Computer mit den Satzzeichen Probleme haben, deshalb sieht man im Internet auch viel Falsches. Gerade wenn man dann anfängt, eine neue Sprache zu lernen, ist man erst mal verwirrt, und wenn nirgendwo klar gesagt wird, wie es funktioniert, kann ja ein Lerner nichts dafür.
Und es ist eben so, dass im Französischen kein Leerzeichen gesetzt wird nach einem Apostroph, man schreibt: qu'est-ce que c'est, aujourd'hui, je n'ai pas d'argent... (ich habe extra noch mal nachgeschaut und meine französische Chat-Freundin gefragt). Deshalb glaube ich nicht, dass die Regel international einheitlich ist.
Aber ich kann mich eben sehr gut daran erinnern, dass mir auf der Mailingliste von der kompletten "Expertenriege" klar gesagt wurde, im Gälischen schreibt man - anders als im Französischen - Leerzeichen nach dem Apostroph.

Ich denke auch, dass sich die Rechtschreibkonventionen bezüglich der Leerzeichen oft geändert haben, denn in alten gälischen Büchern sieht man da oft ganz erstaunliche Dinge, da wurde ziemlich nach Gutdünken und individuellem Sprachverständnis geschrieben, auch und gerade von den gelehrten Leuten. (Es gibt z.B. die Schreibungen chaneil, cha'n'eil, chan 'eil, etc.)
In einigen Fällen war und ist man sich gar nicht so sicher, ob bei einem Wort nun was weggefallen oder hinzugekommen oder zusammengezogen worden ist. Beispielsweise gibt es für das allseits beliebte "seadh" ja auch zwei Herleitungen, entweder von is + eadh (= altes Neutrum-Pronomen), weshalb man es dann 's eadh schreiben müsste, oder eine andere Erklärung, die es als Nomen ansieht (ich habe vergessen, mit welcher genauer Bedeutung), wonach die Schreibung als ein Wort völlig in Ordnung ist.

Nun wird es in der neuen Rechtschreibkonvention sicher auch dazu genaue Anweisungen geben, die habe ich mir noch nie zu Gemüte geführt und sollte das vielleicht mal gründlich tun.
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Beitragvon NoClockThing » Fr Mär 02, 2007 12:51 pm

Druckfehler sind schon lästig, aber das passiert nun leider mal...

Aber wegen der Vergangenheitsform muß ich jetzt doch nochmal nachhaken, das ist in sämtlichen Grammatikquellen, die ich habe ohne Leerzeichen, und stand auch bei dem GOC-Link, den ich gefunden hatte so drin. Das GOC-Dokument ist von Oktober 1996, ist das aktuell?

Mit dem Französischen hat Mona recht, da schreibt man ohne Leerzeichen.
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Beitragvon Micheal » Fr Mär 02, 2007 1:07 pm

Bai GOC beteilige ich mich nicht mehr an der Diskussion. Das hat nichts mehr mit Gälisch zu tun.
Das hat mir schon gestunken, wie mein letzter Beitrag in Gath mit GOC zermantscht worden ist, daß ich mir überlege, da überhaupt noch was zu schreiben

Und Tschüß

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Beitragvon mona nicleoid » Fr Mär 02, 2007 1:28 pm

Cha robh mise cho toilichte mu dheidhinn sin nas motha, a Mhìcheil. Chaidh na rudan a sgrìobh mise a cheartachadh a-rèir GOC cuideachd, agus tha mi dhen bheachd gu bheil cuid fhaclan dìreach grod. Ach sin an aon rud leis a' Ghearmailtis: feumaidh mi na dòighean sgrìobhaidh ùra a chleachdadh nuair a bhitheas mi ag obair leis na sgoilearan, ged nach toigh leam na h-atharrachaidhean uile. Ach nuair a tha mi a' sgrìobhadh rudan air mo shon fhèin no fiù's airson an oilthigh, sgrìobhaidh mi mar a thogras mi. Agus le mo chuid bhàrdachd Ghàidhlig, cha robh mi toilichte gun deach a "cheartachadh".
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Beitragvon Micheal » Fr Mär 02, 2007 2:32 pm

Cha sgrìobh mise na h-aistidhean agam a-rèir phrionnsabalan GOC ach a-rèir na bha mi fhìn ag ionnsachadh. Dh' fhaighnich mi dhiubh na tha iad a' iarraidh, GOC neo beachdan làidir, agus a-rèir choltas is iad na beachdan a tha nas cudthromaiche dhaibh-san.



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