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Sprachgeschichte, -entwicklung, -wissenschaft zu Gälisch und indo-europäischen Sprachen
Sleite
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Beitragvon Sleite » So Dez 13, 2009 1:21 pm

Wieso ungewöhnlich? Von b zu p ist es doch nicht weit. Und Endungen verlieren ist doch auchganz normal.
(aber eigentlich hab ich auch keine Ahnung)
SLèite
Cha dèan brògan tioram iasgach.

ArmerStudi
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Beitragvon ArmerStudi » So Dez 20, 2009 6:38 pm

aber von einem stimmhaften konsonanten, noch dazu zwischen vokalen, zu 'nem stimmlosen? gibts eigentlich ein etymologisches lexikon zum gälischen, das fänd ich furchtbar spannend!

NoClockThing
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Beitragvon NoClockThing » Mo Dez 21, 2009 9:28 am

http://www.ceantar.org/Dicts/MB2/mb07.html

capull
a horse, mare (more commonly), so Irish, Early Irish capall, Breton caval; from Latin capallus, whence English cavalry, etc., caple (Middle English capil, from Celt.) Norse kapall, nag, seems borrowed from Gaelic. The Welsh is ceffyl, with remarkable vocalisation. capal-coille?


MacBain geht hier von Latein capallus mit p aus, nicht mit b. Kann ich nichts zu sagen, ich kann kein Latein.
'S e saoghal a th' anns gach cànan

mona nicleoid
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Beitragvon mona nicleoid » Mo Dez 21, 2009 10:25 am

Es gibt wohl in der Antike schon beides, mit p und b.
~ ~ ~ ψυχης εστι λογος εαυτον αυξων ~ ~ ~


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